So ersetzen Sie Ihre Badewanne durch eine Duschwanne

Sind Sie der Meinung, dass eine Dusche besser für Ihr Bad geeignet ist und wollen daher die Badewanne durch eine solche ersetzen? Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Badewanne mit minimalem Aufwand durch eine Duschwanne ersetzen.

Ein persönliches Badezimmerdesign verleiht diesem Raum zusätzlichen Wert und sorgt dafür, dass die Einrichtungselemente besser zu unserem Alltag passen. Die Möglichkeiten, eine Badewanne durch eine Duschwanne zu ersetzen, sind abhängig vom verfügbaren Platz und den Projektanforderungen. Die schnelle Anbringung erfolgt jedoch wie hier beschrieben.

 

Schritt für Schritt die Badewanne durch eine Duschwanne ersetzen:

 

  1. Ermitteln Sie den verfügbaren Platz für die Duschwanne. Bedenken Sie, dass auf jeder Seite der Duschwanne 3 mm Platz für Dehnungsfugen gelassen werden muss, die später abgedichtet werden.
  2. Messen Sie die Höhe der Badewanne, einschließlich der ersten darüberliegenden Fliesenreihe, und ermitteln Sie so die benötigte Meterzahl an Auskleidung für die gewählte Duschwanne. Hier stellen Sie fest, ob der von der Badewanne abgedeckte Boden- und Wandbereich gefliest ist oder nicht. Falls die Badewanne über ein Gestell verfügt, gehen die Wandfliesen möglicherweise bis zum Boden und Sie müssen diesen Bereich nicht extra fliesen.
  3. Stellen Sie Warm- und Kaltwasser im Bad ab.
  4. Beim Entfernen der alten Badewanne entfernen Sie zunächst
  5. den Abfluss. Anschließend entfernen Sie Fliesen und Vorderwand und/oder Seitenwand der Badewanne und entsorgen diese. Entfernen Sie gegebenenfalls Leisten der Badewanne.
  6. Entfernen Sie die erste Fliesenreihe über der Badewanne.
  7. Entfernen Sie die Badewanne einschließlich Silikon oder anderem Fugenmaterial.
  8. Überprüfen Sie den Abfluss und bereiten Sie ihn entsprechend für die Duschwanne vor. Der Anschluss für das Ventil der Duschwanne muss einen Durchmesser von mindestens 40 mm haben. Bei Ventilen mit hoher Durchflussrate sollten Anschlüsse von 50 mm gewählt werden. In alten Gebäuden existieren oftmals Anschlüsse von 32 mm, die ausgetauscht werden sollten, da sie die Kapazität des Wasserdurchflusses erheblich verringern.

  9. Schließen Sie das Ventil der Duschwanne an das Ablaufrohr an und beachten Sie dabei, dass es zentriert zum Loch in der Duschwanne ausgerichtet ist. Lassen Sie etwas Wasser ein und überprüfen Sie den Anschluss auf Undichtigkeiten.
  10. Stellen Sie sicher, dass es sich um einen ebenen Untergrund handelt und der Abfluss ebenerdig liegt. Der Untergrund, auf dem die Duschwanne eingebaut werden soll, muss absolut eben sein. Dies kann durch Auftragen von Spachtelmasse erreicht werden.
  11. Sobald der Bereich vorbereitet ist und die vom Hersteller angegebene Trocknungszeit eingehalten wurde, kann die Duschwanne auf dem Untergrund platziert werden. Stellen Sie sicher, dass das Loch in der Duschwanne mit dem Ablaufventil ausgerichtet ist und dieses nicht zu hoch liegt.
  12. Halten Sie das Ventil an die Duschwanne und geben Sie etwas Wasser darüber, um zu überprüfen, ob es richtig abläuft. Entfernen Sie die Duschwanne wieder.
  13. Bringen Sie die Duschwanne und das Abflussventil erneut korrekt an und klopfen Sie alles mit einem Gummihammer gut fest.
  14. Platzieren Sie die Duschwanne erneut auf dem Untergrund, schließen Sie das Ventil an die Duschwanne an und füllen Sie es mit Wasser, damit ein Entweichen von Gasen aus dem Abflussrohr verhindert wird.
  15. Stellen Sie sicher, dass die Duschwanne absolut eben platziert ist.
  16. Lassen Sie die Spachtelmasse 24 Stunden lang trocknen.
  17. Die Duschwände müssen zunächst mit Dichtungsmörtel für feuchte Bereiche abgedichtet werden.
  18. Nach dem Abdichten kann die neue Duschauskleidung mit einem geeigneten Klebemittel angebracht und mit der passenden Farbe verfugt werden.
  19. Bringen Sie die neue Wandverkleidung nach dem Abdichten mit einem geeigneten Klebstoff an. Lassen Sie dabei eine Dehnungsfuge von 3 mm zwischen der Verkleidung und der Duschwanne und verfugen Sie diese in einem passenden Farbton. 
  20. Dichten Sie die Dehnungsfugen zwischen Duschwanne, Wandfliesen und Bodenbelag mit einem geeigneten Material ab. Beachten Sie dabei, dass ein Fugendichtstoff wie Butech P-404 benötigt wird, eine Polyurethan-Spachtelmasse mit hervorragender Haftung, ausgezeichneter Elastizität und beständig gegen atmosphärische Einflüsse.
  21. Bringen Sie das Ziergitter über dem Duschabfluss an.

 

*Bei dieser Anleitung zum Austausch der Badewanne durch eine Duschwanne handelt es sich um ein allgemeines Beispiel für den schnellen Einbau einer handelsüblichen Duschwanne. Je nach Raum, Rohrverlegung, verwendetem Material und anderen Umständen kann es Abweichungen geben. Manche Bäder verfügen über ein Siphonsystem, bei dem der Einbau entsprechend angepasst werden muss. Syphonsysteme und einzelne Siphons sollten keinesfalls selbst eingebaut werden, da die entstehenden Luftblasen den einwandfreien Wasserabfluss verhindern können.

Kontaktieren Sie einen Installateur und einen vertrauenswürdigen Materialanbieter, die die Arbeit übernehmen und ein Endergebnis von maximaler Qualität garantieren können. Beachten Sie die Sicherheitshinweise zur Materialveränderung.

Denken Sie daran, auch die Armatur an die Dusche anzupassen. Durch die Anbringung einer Duschsäule an Anschlüssen nahe Ihrer Badewanne vermeiden Sie größere Umbauarbeiten.

Wählen Sie eine rutschfeste, sichere und hygienische Duschwanne.

 

como-cambiar-banera-plato-ducha-Zen-Noken

 Zen Shower Tray

 

Warum sollten Sie sich für eine Duschwanne entscheiden oder die Badewanne durch eine Duschwanne ersetzen?

 

Badewanne oder Duschwanne? Das ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei einer Renovierung. Wie wir bereits am Anfang unseres Posts erwähnt haben, gibt es im Bad zahlreiche und für die Bedürfnisse eines jeden geeignete Designmöglichkeiten. Haben Sie die Zeit für ein tägliches oder wöchentliches Bad? Oder ist für Sie die dynamische und praktische Dusche alltagstauglicher?

Die Dusche bietet jedoch einige Vorteile.

  1. Nachhaltigkeit. Die Dusche reduziert in erster Linie den Wasser- und Energieverbrauch. Laut WHO dauert das Duschen im Durchschnitt 10 Minuten und verbraucht bis zu 200 Liter Wasser (20 Liter pro Minute). Bei einem Bad verbrauchen wir bis zu 250 Liter Wasser. Wenn wir nur zu besonderen Anlässen baden, die Duschzeit auf 5 Minuten verkürzen und nachhaltige Produkte wie beispielsweise unser Konzept WaterForest verwenden, können wir den Wasserverbrauch auf 30 Liter begrenzen und somit 88 % einsparen. Thermostatarmaturen und die Technologie AIR ECO für Duschköpfe und Handbrausen helfen ebenfalls beim Einsparen von Wasser und Energie.
  2. Bessere Raumnutzung, insbesondere in kleinen Badezimmern. Die Dusche ermöglicht eine freiere und wesentlich optimalere Raumnutzung. Achten Sie hier jedoch auf Größe, optimale Reinigung und Raumsicherheit. Wie bereits im Post Aufteilung des Badezimmers erwähnt, wird für den Duschzugang ein Bereich von 60x60 cm benötigt. Wir empfehlen mindestens 70 cm Breite. Bei einer Trennwand benötigen Sie einen Durchgang von mindestens 60 cm, in Ausnahmefällen auch 50 cm. Die Duscharmatur sollte 140 cm über der Duschwanne angebracht werden.
  3. Zugänglichkeit, einwandfreie Hygiene, vollständige Bewegungsfreiheit und perfekt für Menschen mit wenig Zeit oder Platz.
  4. Es handelt sich um einen einfachen, schnellen und nur teilweisen Umbau.

 

Plato-ducha-shower-tray-Slate-Noken

Slate Shower Tray

Artikel ähnliche

Badezimmertrends

Trends und Dekoration in Badezimmern von Luxushotels

16 de May de 2024

Aktualiät, Badezimmertrends, Blog

Enge Bäder und wie man sie optimal nutzen kann

10 de May de 2024

Badezimmertrends

Kinderbäder: Wie man das Bad in einen Ort für die Kleinen verwandelt

24 de April de 2024